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Glanzvolle Theateraufführungen bei Talisman
Ralf am 31.07.2008 07:17:21


Das erste Stück wurde am 27. Mai aufgeführt. Das Stück mit dem Namen „Die Hochzeit von Sonne und Frühling“ bezog alle Schulklassen mit ein. Jedes Kind hatte eine Rolle. Die Sonne wurde von Andrei Gorbowski gespielt und der Frühling von Anja Kostomarowa. Vögel, Regen, Blumen, Fluss und Schmetterlinge umgaben die beiden Darsteller. Mascha Elisarewa spielte einen Käfer, wie jedoch auch auf dem Foto zu sehen ist, war sie mit ihrer Rolle nicht zufrieden. Mascha mag andere Kunstgattungen. Regelmäßig übt sie mit einem „Mikrofon“ vor dem Spiegel den Poeten, ganz im Stile einer modernen Popsängerin und träumt dabei von großen Bühnen.



Doch alle anderen Kinder waren sehr glücklich. Besonders zwei Kindern sah man dies an – unserer Dascha aus der ersten Klasse, die zum ersten Mal im Leben an einer Theateraufführung teilnahm. Nachdem wir Dascha die Papierblume auf den Kopf setzten rannte sie schnell zum Spiegel und sagte vollkommen richtig „Dascha ist sehr schön“.



Sie erinnerte sich an alle Worte und sagte sie gemeinsam mit allen anderen Kindern auf. Für die Mutter von Dascha war dies ein ernster Moment.

Lena Kirillowa faszinierte alle durch ihre künstlerischen Fähigkeiten. Sie war der „Regen“ und gab sich viel Mühe sich schön zu bewegen, was ihr elegant gelang.

Was sehr wichtig war: wir zeigten dieses Theaterstück nicht in den Räumen von Talisman, sondern auf der Bühne der städtischen Schule. Wir hatten viel Platz, was sehr gut war. Diese Möglichkeit hatten wir zum ersten Mal.

Am 28. Mai zeigten wir die Stücke der Klassen 4, 8, 10 und der Profiklasse.

Die 4, Klasse führte das Märchen von Oskar Wilde „Der glückliche Prinz“ auf. Der Prinz wurde von Vladik Karsowski gespielt, unserem alten Freund und Helfer. Igor Blinow spielte die Schwalbe. Er spielte fantastisch und sein Spiel ging uns allen sehr zu Herzen. Dieses Märchen ist sehr tief und mit sehr seriösen Ideen. Kolja Frolow war der Bürgermeister. Für ihn war es sehr schwierig teilzunehmen, da er unter Autismus leidet, aber er betrat die Szene und spielte - und spielte nicht schlecht.



Die 8. Klasse zeigte eine phantastische Aufführung nach einem Märchen aus dem Ural „Wie das Feuer das Wasser zur Frau nahm“. Es war leuchtend, eindrucks- und wirkungsvoll. An der Aufführung nahmen alle Kinder der 8. Klasse teil. Anja Kostomarowa war das Feuer, Lena Kirilowa spielte das Wasser, Walodi Kulakow gab die Rolle des Künstlers. Dascha Wasilzowa spielte den Dampf, Christina Titowa gab den Regen und Mascha Elisarewa die Tante Blitz.



Aus der Liebe zwischen Feuer und Wasser wurde ein Sohn geboren und bekam den Namen Dampf. Das Märchen konnte die Zuschauer sehr schön verwirren, da diese lange nicht verstehen konnten, wie das Feuer das Wasser heiraten kann. Larissa Beleewa, die Klassenlehrerin entschied sich für dieses Märchen, weil sie ursprünglich Physik lehrte - Dampfaggregat bot sich als Thema von selber an. Sie konnte es dem Publikum sehr künstlerisch vermitteln.

Die 10. (Abschluss)-Klasse bot ein grandioses Stück: „Orpheus und Eurydike“. Bravo, Olga Tuschitsch! Für diese Klasse gab es zu viele Rollen, aus diesem Grunde wurden weitere Schauspieler hinzugezogen. Zum Beispiel: Wlad Krasowski, der den Orpheus spielte und Anja Kostomarowa als Eurydike, sowie eine gute Gruppe von weiteren Unterstützenden wie Marina Romanowa, Julia Schestakowa und die Studentin Natascha. Die Aufführung war schön, mit viel Musik und Tanz. Für die Kinder ein gefühlvoller Eindruck über das Thema, Liebe und Treue.



Die Profiklasse führte ein Stück nach den Motiven von Puschkins „Ruslan und Ludmila“ auf.

Unsere Pädagogen verfügen über unglaubliche Fähigkeiten, was auch immer passiert, am Ende steht das Theaterstück. So war es auch bei dem Stück der Profiklasse, als einer der Schüler, der die Rolle des Golow hatte, krank wurde und nicht erschien. Es musste schnell etwas geschehen und die Rolle wurde von Radik Gisatulin sehr schön übernommen. Seine zweite Rolle war „Onkel Tschernomor“. Die Rolle von Ruslan spielte Igor Werdschewski und Ludmila wurde von Nina Beleewa gespielt.

Die Zuschauer waren begeistert und welche Klasse besser spielte war schwierig zu sagen. Alle Aufführungen waren schön und gingen zu Herzen.

Wir danken Frau Sandra Ravioli, Moskau, von Russland-Bücher
für die Übersetzung dieses Berichtes aus dem Russischen


Bildergalerie Theaterfestival (Seite 3+4)

Der Bericht in russischer Sprache

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