Dia-Vortrag in der Pädagogischen Universität
Geschrieben von Ralf am 15.03.2009 12:34:08




Dia-Vortrag in der Pädagogischen Universität
Abteilung für spezielle Pädagogik
Freitag, 13. März 2009


Am Tag der offenen Tür bei "Nadeschda" wurden wir in die PU, Abteilung für spezielle Pädagogik, eingeladen. Hier waren verantwortliche Damen dieser Abteilung anwesend. Während eines Gesprächs kam der Wunsch auf, in einem breiteren Kreis während des Unterrichts Dias zu zeigen.

Lange haben wir uns, Elena Berditschewskaja und ich auf dieses Ereignis vorbereitet. Die Bildfolge war uns wichtig. Aussagekräftige Aufnahmen sollten es sein. Über die Jahre haben sich in meiner Wohnung hier in Irkutsk viele Dias über Heilpädagogik und Sozialtherapie im Westen angesammelt. Es ist oft nicht so leicht, für solche Anlässe aus dieser Vielfalt eine gute Auswahl zu treffen.


Elena Anatoljewna während des Vortrags

Wir stellten Bilder zusammen aus den heilpädagogischen Einrichtungen "Sonnenhof" in Arlesheim und "Jufa" in Basel. Von hier ging es zu Talisman in Irkutsk. Dann die Sozialtherapie im "Humanus-Haus" in Beitenwil, "La Branche" in Savigny und wieder nach Sibirien zur Einrichtung "Istok".

Das PU-Gebäude liegt unweit der Angara. Mir ist aufgefallen, dass in der Anschrift des Hauses immer noch der (sowjetische) Begriff "Defektologie" steht. Wir waren pünklich. Im Büro der Dozentinnen und Lehrerinnen wurden wir herzlich begrüsst.

Im Auditorium, in dem die Vorstellung stattfand, waren die Studentinnen bereits versammelt. Einige hingen von zu Hause mitgebrachte Decken vor die Fenster. Leider zuwenige - es war etwas zu hell. Von zwei Kursen waren um die 80 Studierende, ausschliesslich weibliche, anwesend.


Beim Einrichten zeigten sich sofort einige Studentinnen hilfreich. Improvisieren war angesagt. Zum Glück hatten wir ein weisses Lacken als Leinwand mit dabei.

Nach der Begrüssung übernahm Elena das Wort. Eine kurze Erläuterung über Heilpädagogik und Sozialtherapie folgte und dann der Kommentar zu den Bildern. Es waren ca. 115 Dias, eigentlich zuviel. Eineinhalb Stunden wurden uns an Zeit eingeräumt.

Vom ersten bis zum letzten Bild herrschte eine angespannte Stimmung im Auditorium, ein sehr dankbares Publikum. Die ausführliche Vorbereitung für diesen Anlass wurde bestens belohnt. Elena Anatoljewna hat die Bilder engagiert und begeisternd kommentiert. In den erwähnten Einrichtungen in der Schweiz hatte sie das Glück hospitieren zu können.


Nach dem Vortrag: Betrachten von Fotos und Broschüren
Elena mit Dozenten, Lehrerinnen und Studentinnen


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Bilder im Album (alle zum Vergrößern)